[syndicated profile] epod_feed

Netherlands_iridescence_6jan2017 1231UT (1)

Photographer: Peter Paul Hattinga Verschure

Summary Authors: Peter Paul Hattinga Verschure; Jim Foster

The photo above shows unusual strongly iridescence in altocumulus wave clouds as observed over Deventer, the Netherlands. Iridescence is often noticed when mid-level clouds are observed in the vicinity of the Sun. The metallic colors result from diffraction processes -- when sunlight is scattered or deflected by the minute water droplets that compose these mid-level clouds. Note that colors are purer when the droplet sizes are uniform. Such uniformity in sizes is more likely to occur when the droplets form and or dissipate along the cloud edges. Always use extreme caution when looking anywhere near the Sun. Photo taken on January 6, 2017.

Photo Details: Camera Model: NIKON D80; Focal Length: 100.0mm (35mm equivalent: 150mm); Aperture: ƒ/16.0; Exposure Time: 0.0003 s (1/4000); ISO equiv: 200; Software: Adobe Photoshop Elements 8.0 Windows.

[syndicated profile] maedchenmannschaft_feed

Posted by der Mädchenmannschaft

Am 8. März ist es wieder so weit: Frauenkampftag. Die Idee hinter dem Tag stammt von der Ikone der proletarischen Frauenbewegung Clara Zetkin und wird dieses Jahr bereits zum 106. Mal begangen. Nicht nur am 8. direkt, sondern auch in den Tagen zuvor und danach gibt es vieler Orts Demos, Workshops, Konzerte, Filmvorführungen und Diskussionsveranstaltungen. Zudem ruft ein Bündnis zum internationalen Frauenstreik am 8. März auf.

Vielen Dank an alle, die auf unseren Aufruf bei Facebook und Twitter mit Hinweisen für diese Zusammenstellung reagiert haben. Über weitere Ergänzungen in den Kommentaren freuen wir uns natürlich auch!

Proteste gegen den „Marsch Für Das Leben“ in Berlin, 2014.

Baden- Württemberg

Freiburg

8. März: Ab 18 Uhr beginnt auf dem Rathausplatz die Demo zum Frauen*kampftag, die sich antirassistisch, antikapitalistisch und solidarisch mit vielen Bewegungen positioniert.

9. März: Sexualisierte Gewalt – Was ist das? Workshop zu Handlungs-/ Unterstützungsmöglichkeiten für Bezugspersonen.

9. März: Vorführung des Films „XXY – Film von Lucia Puenzo“ mit anschließender Diskussion.

Noch mehr Veranstaltungen in Freiburg finden sich hier.

Karlsruhe

8. März: Internationaler Frauenkampftag mit Frauenkabarett, Kampfkunst und Redebeiträge. (Facebook-Link)

Schwäbisch Hall

22. März: Talk zu „Feminismus heute“. Auftaktveranstaltung des Gleichstellungsausschuss der Deutschen Städtetages von Schwäbisch Hall.

Stuttgart

8. März: Ab 18 Uhr beginnt die Vorführung des Films „Suffragette – Taten statt Worte“.

10. März: Fachtagung „Frauen – Rente?“ mit Vorträgen und Diskussion.

Bayern

München

7. März: Podiumsdiskussion u.a. mit Prof. Dr. Paula-Irene Villa und Magda Albrecht zum Thema „Unser Körper – frei für neue Zwänge?“ organisiert vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und der LMU München.

11. März: Demo vom Odeonsplatz um 14 Uhr zum Marienplatz, dort um 15 Uhr Kundgebung. (FB-Link)

Rosenheim

5. März: Voller Tag im Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung Rosenheim: Brotzeitbuffet am Mittag, Zine Workshop, Solidarische Küche am Abend und Vorführung des Films Rosa Luxemburg von Margarethe von Trotta.

9. März: Vernissage zu feminist Grrrl Zines.

11. März: Vortrag und Diskussion mit Mira Bauer aus dem Petra Pan Projekt Regensburg zum aktuellen Antifeminismus.

11. März: Workshop „Feminist Street Art against Street Harassment„.

Plakat, wo in kyrillischen Buchstaben "Rrriot, rrriot" drauf steht

Kundgebung für Pussy Riot in Berlin, 2012.

Berlin

3. März: Es wird der Clara-Zetkin-Preis verliehen. Außerdem spielt die Londoner Band The Tuts auf.

6. März: Politische Soiree zum Thema „Neue Zeiten – Neue Vereinbarkeit? Arbeit 4.0 gestalten!„.

8. März: In diesem Jahr laufen gleich zwei Demos durch Berlin. Um 16.30 Uhr startet die International Women*s Struggle Demo an der Warschauer Straße/ Revaler Straße und um 17 Uhr die Demo zum Internationalen Frauen*kampftag am Hermannplatz. Beide Demos treffen sich zur gemeinsamen Abschlusskundgebung am Oranienplatz. (FB-Links)

8. März : „Strike 4 Repeal Berlin“ in Solidarität mit dem Streik in Irland (Facebook-Link)

8. März: Im Berliner Rathaus wird der Berliner Frauenpreises verliehen.

8. März: Unter dem Motto „Jeder Tag ist Frauen*tag“ steigt eine FLTI*-Party im Südblock.

8. März: Und unter dem Motto „Jenseits von Nelken und Pralinen“ gibt es Rap, Beatbox und Breakdance im Cassiopeia. (FB-Link)

8. bis 15. März: Berlin Feminist Film Week

11. März: Zum 7. Mal findet das Barcamp Frauen statt.

Brandenburg

Mehr Veranstaltungen in diesen und anderen Städten im Rahmen der 27. Brandenburgischen Frauenwoche finden sich hier. (PDF)

Brandenburg an der Havel

7. März: Fachaustausch: „Was geht mich das an? Alterssicherung von Frauen aus Sicht verschiedener Generationen“. (PDF)

8. März: Beim Mädchentreff geht es um die Fragen „Mädchen was bewegt Euch, was interessiert Euch und was fehlt Euch in unserer Stadt und unserem Land?“. (PDF)

9. März: Im Rahmen einer Festveranstaltung wird der Frauenpreis verliehen. (PDF)

10. März: Workshop zu geschlechtergerechter Sprache für den alltäglichen Sprachgebrauch. (PDF)

Cottbus

3. März: Eröffnung der Wanderausstellung „Vorsicht Frau“. (PDF)

Frankfurt an der Oder

4. März: Geführter Spaziergang auf den Spuren bekannter Frauen in der Geschichte von Frankfurt (Oder) und Słubice. (PDF)

Gransee

5. März: Lesung und Diskussionsrunde zum Leben von Rosa Luxemburg. (PDF)

Potsdam

2. März: Eröffnung der Wanderausstellung: Wer braucht Feminismus? mit der Musikerin Manou. Anschließend Vortrag zum Thema „Feminismus“ mit der Künstlerin und Aktivistin Jasmin Mittag. (PDF)

4. März: Die Rosa-Hellblau-Falle – Für eine Kindheit ohne Rollenklischees. Lesung und gemeinsame Diskussion mit den Autor_innen Sascha Verlan und Almut Schnerring. (PDF)

6. März: Podiumsdiskussion zum Thema „Mehr als gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Equal Pay in Brandenburg„. (PDF)

8. März: Frauensalon Macht sichtbar – Silvesternacht in Köln. Drei Projektgruppen stellen ihre Ergebnisse aus dem Lehrforschungsprojekt „Menschenrechte, Frauenrechte, Flüchtlingsrechte“ vor. (PDF)

8. März: Ausstellung zu Mathematikerinnen in Europa. (PDF)

Bremen

27.Februar: Diskussion zu „Arbeit 4.0 und Arbeitszeitverkürzung: Kurze Vollzeit für alle als Lösung?„.

1. März: Eröffnung der Ausstellung „Leben 4.0 – der Blick nach vorn: Positionen Bremer Künstlerinnen„. Die Ausstellung ist bis zum 4. Mai offen.

5. März: Frauenstadtrundgang: Gelehrten Frauenzimmern auf der Spur.

7. März: Diskussion zur spezifische Situation von wohnungs- und obdachlosen Frauen.

8. März: Um 16 Uhr startet die Demonstration zum Internationalen Frauentag am Ziegnmarkt.

Mehr Veranstaltungen in Bremen und Bremerhaven gibt es bei den frauenseiten.bremen.

Frauenstreik-Aufruf in Jelenia Góra, Polen 2016.

Hamburg

8. März: Um 17.30 startet die Kundgebung und Demonstration des Sisters‘ March Hamburg am Rathausmarkt.

8. März: Vortrag und Diskussion „Gleichstellung – wer braucht die heute noch?„.

9. März: Vorführung des tunesischen Dokumentarfilms „La révolution des femmes – Un siècle de féminisme arabe„.

Mehr Veranstaltungen in Hamburg gibt es auf der Seite Internationaler Frauentag Hamburg.

Hessen

Darmstadt

7. März: Rückblick auf vergangenen Kämpfe für Entgelt- und Chancengleichheit und ein Ausblick auf kommende Auseinandersetzungen.

8. März: Um 18 Uhr startet am Luisenplatz die Frauen*kampftag-Demo.

Frankfurt am Main

8. März: Der Internationale Frauentag im DGB-Haus wird mit Aktionen, Infoständen und Diskussionen begangen.

Offenbach

8. März: Diskussionsveranstaltung mit der Soziologin und Politikerin Stefanie Haenisch-Thyssen über das Frauenbild und die frauenpolitischen Forderungen der AfD.

Wiesbaden

8. März: Unter unter dem Motto „Lebens(t)räume – Vielfalt in unserer Gesellschaft“ gibt es eine Fotoaktion, Empfang und Vernissage.

Mecklenburg-Vorpommern

Greifswald

8.März: Ab 11.30 findet auf dem Marktplatz eine „Mahnwache“ statt.

Niedersachsen

Göttingen

4. März: Ab 14 Uhr startet eine Demo unter dem Motto „RECLAIM FEMINISM – We are not fighting for flowers!*„. Im Aufruf heißt es unter anderem: „Für uns ist dieser Tag der internationale FrauenLesbenTrans*-Kampftag.“

9. März: Juliane Lang vom Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus spricht zu „Antifeminismus: in der Mitte der Gesellschaft angekommen„.

11. März: Es gibt einen Infostand zu „Armut ist weiblich„.

Mehr Veranstaltungen in Göttingen finden sich hier.

Hannover

1. März: Schafft Gehaltstransparenz mehr Lohngerechtigkeit? Darüber soll hier diskutiert werden.

8. März: Um 18 Uhr kommt die Frauen*kampftags Demo Hannover am Ernst-August-Platz zusammen.

10. März: Internationaler Frauentag 2017: Wie wir leben wollen! Die Kundgebungen und Demo startet am Weißekreuzplatz.

Nordrhein-Westfalen

Bielefeld

8. März: Die Internationale Frauen*kampftag – Demo startet um 18 Uhr am Rathausplatz. (FB-Link)

Bonn

8. März: #HearOurVoiceBN Um 18 Uhr beginnt die Frauentags-Demo am Kaiserplatz. (FB-Link)

Dortmund

3. März: Queer-feministischen Poetry Slam mit FLTI*-Bühne (Facebook-Link).

Köln

4. März: #body*talk. „Rollenbilder, Schönheitsdiktate und Empowerment im Netz“ u.a. mit Magda Albrecht.

11. März: Konzert (Les Reines Prochaines) und Party zum Internationalen Frauentag.

Protestaktion #TeamGinaLisa in Berlin, 2016.

Rheinland-Pfalz

Mainz

9. März: Eike Sanders (apabiz, Berlin) spricht zu „Antifeminismus von rechtsaußen:Themen, Protagonist*innen, Widersprüche„.

Saarland

Saarbrücken

7. März: Es wird diskutiert: „Präkere Beschäftigung am Beispiel der Hauswirtschaft„. (PDF)

8. März: Das FrauenForum Saarbrücken organisiert eine Aktionsfläche vor der Staatsbibliothek. (FB-Link)

Mehr Veranstaltungen in Saarbrücken gibt es hier. (PDF)

Sachsen

Dresden

11. März: Festveranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages 2017 im Plenarsaal des
Sächsischen Landtages. Im Mittelpunkt steht das Thema: „Rolle der Frauen in der DDR – von der Nachwendezeitbis heute“.

Sachsen-Anhalt

[Wir haben bisher Aktionen, Demos oder Veranstaltungen in diesem Bundesland übersehen? Dann ab in die Kommentare!]

Schleswig-Holstein

Bad Oldesloe

10. März: Kurz nach dem Weltfrauen*tag veranstalten die queerfeministische Gruppe Les Eés einen Poetry Slam um diesen zu feiern.

Thüringen

Altenburg

8. März: Am Markt wird es einen Infostand zum Frauen*kampftag geben.

Erfurt

28. Februar: Vortrag und anschließende Diskussion zum Thema „Gender & Diversity an der Hochschule“.

1. März: „Untenrum frei“ – Lesung & Gespräch mit Margarete Stokowski.

4. März: Emy Fem gibt einen Workshop zu Sex(-arbeit) aus feministischer Sicht.

5. März: „Frauen im Nationalsozialismus“ – Stadtrundgang.

6. März: Get to know your Vagina! – Gesprächskreis zu Zervix.

Jena

27. Februar: Beatrice Osdrowski gibt einen wendo-Workshop – Feministische Selbstbehauptung & Selbstverteidigung.

28. Februar: Konzept der “Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit” (GMF) und der theoretische Hintergrund sollen kritisch durchleuchtet werden. Anschließend wird die Referentin Lisa Gabriel aus der Perspektive einer intersektionalen Antidiskriminierungsarbeit eine Kritik daran formulieren.

Mühlhausen

3. März: Es wird der Film „Kriegerin“ gezeigt und anschließend über Frauen in der rechten Szene und in rechtspopulistischen Parteien diskutiert.

Weimar

3. März: It Ain‘t Nothing but a She Thing: Nifty MC spricht über Rap-Songs und ihr feministisches Potential.

5. März: Weimarer Frauen können ihre Arbeit/ Aktivismus/ etc vorstellen und sich vernetzen.

Unterwegs am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Österreich

Graz

06. März: Starke Mädchen – Große Frauen. Eine Ermutigung zum Internationalen Frauentag! Es gibt einen Vortrag, eine Ausstellung und Musik.

8. März: Um 17 Uhr startet die Demo in Griesgasse 48.

8. März: Um 19 Uhr wird der Frauenpreis der Stadt Graz vergeben.

10. März: Was blieb vom Frauenvolksbegehren? Podiumsdiskussion mit Barbara Kasper (ehemalige Frauenbeauftragte der Stadt Graz) und Uli Taberhofer (Gemeinderätin).

Mehr Veranstaltungshinweise für Graz gibt es auf der Seite des 8. März Komitees.

Salzburg

4. März: Fundis ärgern! Kundgebung und offene Probe der Pro Choice is ois! Band.

8. März: Get out and Fight! Frauen*Lesben*Inter*Trans* Demo: Los geht es ab 18 Uhr am Alten Markt.

Wien

4. März: Podiumsdiskussion – Zum Stand feministischer Kämpfe mit Mädchenmannschaftsbeteiligung. (FB-Link)

7. März: MAKE FEMINISM A THREAT AGAIN! Vorabenddemo zum internationalen Frauen*kampftag. (FB-Link)

8. März: Um 17 Uhr startet am Urban Loritz Platz die „Take Back The Streets – Jeden Tag 8. März„-Demo. (FB-Link)

8. März: Im Wiener Rathaus gibt es Beratungsangebote sowie Führungen und Workshops, eine Lesung und Musik.

Schweiz

Bern

9. März: Präsentation des Dokumentarfilms „Girl’s don’t fly“ und anschließende Diskussion.

11. März: Genderhacking Festival – Maskenball.

Zürich

2. März: Vorführung von Helke Misselwitzs DDR-Dokumentarfilm „Winter adé„.

7. März: Vortrag zu „Sexuelle Gewalt und Diskriminierung als Problem der «Anderen»“ von Dr. Meltem Kulaçatan.

11. März: Um 13.30 startet eine Demo unter dem Motto „Frauen*, organisieren wir uns gegen Faschismus, Krieg und Patriarchat!“ am Hechtplatz.

Flattr this!

Subsective adjectives and immigration

Feb. 26th, 2017 11:15 pm
[syndicated profile] languagelog_feed

Posted by Heidi Harley

An important rallying cry and usage distinction made by allies of undocumented workers in the current cultural battle over immigration in the United States is Elie Wiesel's assertion above: "No human being is illegal." In the quote, Wiesel gives examples of the kinds of adjectives that he feels can denote properties of people (fat, skinny, beautiful, right, and wrong). On the other hand, calling a person 'illegal', he says, is a contradiction in terms.

Here's a more elaborated statement of the idea, quoted from this website 

When one refers to an immigrant as an "illegal alien," they are using the term as a noun.  They are effectively saying that the individual, as opposed to any actions that the individual has taken, is illegal.  The term “illegal alien” implies that a person’s existence is criminal.  I’m not aware of any other circumstance in our common vernacular where a crime is considered to render the individual – as opposed to the individual’s actions – as being illegal.  We don’t even refer to our most dangerous and vile criminals as being “illegal.” 

Now because syntax is my actual job, I am honor-bound to point out that the term 'illegal alien' is a noun phrase, not a noun, and furthermore, that "using a term as a noun" does not mean using it to refer to a "person, place or thing," which I think is what the author above may be trying to say. But that quibble aside, we can see the idea. Laws criminalize actions, not people. Hence only someone's actions, not their very existence, can be illegal.

What are the linguistic underpinnings of the intuition that using the term illegal alien implies that a person's existence is illegal? I think it derives from an important distinction in types of adjectival meanings that I've learned about from the work of my Language Log colleague Barbara Partee. Different types of adjectives license different patterns of inferential reasoning.

Plain-vanilla 'intersective' adjectives like broad-shouldered, purple and round permit you to draw inferences like the following:

John is broad-shouldered man.
Therefore, John is broad-shouldered,
and John is a man.

That is a purple box.
Therefore, that is purple,
and that is a box.

To evaluate the truth of such assertions, you just check whether the subject is in the set of men (or boxes), and then check whether the subject is also in the set of broad-shouldered things (or purple things), and if both check out, the Adj+N predicate applies. The interpretation of the  Adj-N phrase just intersects the set picked out by the Adj and the set picked out by the N.

With intersective adjectives, the content of the noun and its modifying adjective don't interact with each other. Once you've established the truth of John is a broad-shouldered man, and you subsequently  find out more about John, e.g. that he's also a violinist, or a father, you can truthfully reason as follows:

John is a broad-shouldered man.
John is a father.
Therefore, John is a broad-shouldered father.

In contrast, adjectives of the 'subsective' class, like skillful, cannot be interpreted without reference to the semantic content of the noun that they modify. To take Barbara's example, let's say you've learned that John is a skillful violinist, and you subsequently learn that he's also a doctor. You are not thereby licensed to reason as follows:

John is a skillful violinist.
John is a doctor.
#Therefore, John is a skillful doctor.

That is, skillful crucially sorts violinists by their skill in playing the violin, not by some noun-independent notion of what it means to be 'skillful'. That's because there is no such independent notion. It applies only within the set of violinists and picks out a subset of them, hence the term 'subsective'.

Wiesel's intuition shows, I think, that illegal is like skillful; it necessarily interacts with the content of the noun it modifies. The adjective asserts illegality with respect to the content of the head noun, in the same way that skillful asserts skillfulness with respect to the content of the head noun.

This is borne out by the inference patterns of illegal. If someone is farming illegally, you might call him an illegal farmer. But it's illegality with respect to the farming, not anything else. If he's also a musician, you can't therefore conclude that he's an illegal musician:

John is an illegal farmer
John is a musician.
#Therefore, John is an illegal musician.

If illegal is subsective, a phrase like illegal person entails that there's some way of being a person that can be performed in an illegal manner. Furthermore, the noun alien in immigration legalese simply means 'non-citizen'. Being a non-citizen is also not illegal, and the phrase illegal alien is consequently nonsensical–a contradiction in terms, as Wiesel suggests.

There is also a nominal use of illegal. The word illegal is a noun when it occurs with no other head noun around, and inflects and behaves syntactically as a noun. Here's an example in a recent headline from the execrable Breitbart News: "Trump's executive order could mean deportation for 11 million illegals." Here, illegal is clearly grammatically functioning as a noun. It's inflected for plural, as required by the number 11 million preceding it, and it's the head of the noun phrase that is object of the verb deported.

Crucially, like most of the bare handful of truly de-adjectival nouns in English (a psychic, an adolescent, a fanatic) it only refers to people; illegal as a noun means what the noun phrase 'illegal people' would mean. Wiesel's remark thus applies here too: it's a contradiction in terms. There is, thankfully, no circumstance in which being a person is outlawed in the United States. There are therefore no 'illegals'.

In point of fact, in this country, entities with the personhood property are recognized as being endowed with certain unalienable rights. The subsective adjective illegal in combination with alien or person, as well as the deadjectival noun derived from it, is thus both inaccurate and offensive. These uses are intended to introduce to your mind the idea that there can be such a thing as an illegal human being. And it can't help but work. Your language processor operates without your supervision or consent, and it will compose the meaning of that subjective adjective together with the meaning of the noun it modifies whether you like it or not. You'll be thinking there's such a thing as outlawed personhood without even realizing it. It's a dirty linguistic trick.

 

Postscript: There's tons more to say, of course. One question has to do with why illegal alien doesn't seem to raise an immediate mental question mark the way illegal person does. This may have to do with three things: First, the word immigrant, without 'illegal' on it, shares a lot of meaning with alien in the legal sense. Second, the phrase illegal immigrant operates more or less as it should, in terms of subsectivity; an immigrant is someone who immigrated, and there are illegal ways of immigrating, so one could imagine that someone who had immigrated in one of those ways could be called an illegal immigrant. Perhaps the semantic parallel between alien and immigrant is why illegal alien doesn't so obviously mean the wrong thing, the way illegal person does. Furthermore, the non-legal sense of alien is pretty terrifying and, well, alienating, so the whole evocative package is a perfect storm of linguistic misdirection and pejoration.

What about illegal immigrant itself? If it denotes, as intended, 'a person who immigrated illegally', are there any issues with using that phrase? In fact there are, though the reasons are more about accuracy, justice and consideration, not linguistics, and have been discussed many many times by people much more qualified and informed than me. In regards accuracy, about 40% of the undocumented or unauthorized residents of the US are people who came in legally, but overstayed their visas. They did not enter the country illegally, and in fact haven't committed any crime, because a visa overstay is a civil infraction, not a criminal one. Calling all undocumented residents 'illegal immigrants' thus judges 40% of them guilty of a crime they haven't committed. It is perhaps also worth remarking that our legal system is centered on the idea that an accused person is innocent until proven guilty; and the phrase illegal immigrant works directly against that principle, when applied to specific people who haven't been tried yet. For these reasons, undocumented residents and allies find illegal immigrant problematic as well. Here's a reflective discussion by Jeffrey Toobin of the New Yorker about it; in the end, he chooses to opt in the future for more considerate usages. 

Anyway, I really encourage you all to get educated about this issue. For example, before doing some homework for this post, I didn't understand the special nature of 'status offenses', and the reasons why our courts look on them with heightened scrutiny. In any case, if you made it this far, now you have another way to explain to the well-meaning but unthinking user of illegal alien, illegal person or illegals why they should think about changing their usage. You can bring up subsectivity in adjective meaning. That ought to change the topic pretty quickly.

Many thanks to Art Torrance, Barbara Partee and Megan Figueroa for helping me with this post! But all flaws, inaccuracies and inadequacies are entirely my own.

 

Our Neruda | Mike Bove

Feb. 26th, 2017 09:39 pm
[syndicated profile] exceptindreams_feed
“Our Neruda”
Mike Bove

My mother gave me a book
of Neruda’s poems
with a beautiful inscription
and when I got mad
I tore it out, sold the book
in a yard sale. Christ,
I wish I hadn’t done that.
Not for Neruda
but for her,
for that inscription
as the last part of her,
last evidence
of her influence and care.
Neruda wrote with green
ink as a symbol
of private hope and desire.
Halfway between duty and desire
I lay awake trying to remember
what she wrote, something
about lasting love
and the slow grind of years apart,
something beautiful,
but I’ve said that,
something I’ll never
remember because
I tore out the page,
sold the book
in a yard sale.
And now every day
feels like a torn page,
like my Neruda in a stranger’s hands,
so each morning I write
a new inscription
on my mind’s first page:
always beautiful,
always in green.

Owl just apologize in advance.

Feb. 26th, 2017 07:32 pm
[syndicated profile] thebloggess_feed

Posted by thebloggess

Victor and I have had running pun wars since we first got married.  One person starts with a terrible pun and the next has to come up with a worse one on the same subject until the other person gives up. … Continue reading
[syndicated profile] exceptindreams_feed
“Rooms Remembered”
Laure-Anne Bosselaar

I needed, for months after he died, to remember our rooms—
             some lit by the trivial, others ample

with an obscurity that comforted us: it hid our own darkness.
             So for months, duteous, I remembered:

rooms where friends lingered, rooms with our beds,
             with our books, rooms with curtains I sewed

from bright cottons. I remembered tables of laughter,
             a chipped bowl in early light, black

branches by a window, bowing toward night, & those rooms,
             too, in which we came together

to be away from all. And sometimes from ourselves:
             I remembered that, also.

But tonight—as I stand in the doorway to his room
             & stare at dusk settled there—

what I remember best is how, to throw my arms around his neck,
             I needed to stand on the tip of my toes.

Archive - Frozen Lace

Feb. 26th, 2017 03:01 am
[syndicated profile] epod_feed

Creek2_09

Each Sunday we present a notable item from our archives. This EPOD was originally published February 19, 2003.

Provided and copyright: Peg Staudenmaier

Summary author: Peg Staudenmaier

A delicate lace of ice covers this small creek near Baird's Creek Parkway, Green Bay, WI. Overnight sub-zero (degrees F) temperatures quickly froze the ripples coming from the spring that feeds this small stream, resulting in the formation of feather-like ice crystals on the surface. Freezing of streams and ponds occurs from the top down. Open water near the springs is crucial to the survival of deer, nonmigrating birds and other wildlife that have a difficult time finding fresh water in bitter cold weather.

Related Links:

Thanks to all who voted for their favorite EPOD of 2016!

The results of the voting may be seen here.

Speed giveaway! For great justice!

Feb. 26th, 2017 03:22 am
[syndicated profile] seananmcguire_feed

Posted by Seanan McGuire

It's almost time for Magic for Nothing, and I have three more ARCs to give away! So if you'd like to win one, just...

1. Comment here.
2. Tell the RNG why you should win.
3. Indicate if you are international, and if so,
4. Indicate your willingness to pay postage.

That's all!

Three winners will be chosen on Monday, February 27th, two by the random number generator, and one according to my whim.

Game on!

Chinese restaurant shorthand, part 3

Feb. 26th, 2017 03:43 am
[syndicated profile] languagelog_feed

Posted by Victor Mair

Yixue Yang and I were on a mission to find out what the mysterious "O" in this entry from the previous installment in this series stands for:

laan2 / lán 兰O — stands for gaai3laan2 / jièlán 芥兰O
("Chinese kale / broccoli / gai lan / kai lan order")

Since that "O" occasioned so much discussion in the comments to the previous post, we were determined to put the controversy to rest, once and for all, and we now have done so, as will be explained at the end of this post.  For the moment, though, let's look at the bill we received this time (Saturday 2/25/17):

To keep things as simple as possible, the following items include:  A. the shorthand version of the entry, together with its Pinyin transcription and literal translation; B. the full form of what A stands for, together with its Pinyin transcription and typical English translation.

  1. xià cháng 下长 ("below long") — xiā cháng fěn 虾肠粉 ("Shrimp Rice Noodle Roll")
  2. jiǎnán bìng 甲南并 ("armor south side-by-side") — shāo yā niúnǎn pīnpán 烧腩拼盘 ("Roast Duck and Beef Stew Combo")
  3. suànróng Táng lán 蒜茸唐兰 ("Chinese broccoli with minced garlic") — suànróng Táng jièlán 蒜茸唐芥兰 ("Chinese Broccoli with Minced Garlic")
  4. hǎixiān zú 海先足 ("sea first foot") — hǎixiān zhōu 海鲜粥 ("Seafood Congee")

Phonological note:

zú 足 ("foot; sufficient; enough") — Cantonese zuk1

zhōu 粥 ("congee; porridge") — Cantonese zuk1

References:

As for the "O" that followed our order of broccoli discussed in the second post in this series, the last time we ordered that dish it came with oyster sauce.  Consequently some people thought the "O" stood for "oyster" and even that the wait persons were confusing "order" and "oyster".  And there were other theories about what the "O" stood for as well.  So this time we were very careful to avoid oyster sauce and specifically requested that the broccoli come with minced garlic.  Voilà!  No "O" on the order slip / bill!  We further clarified with the wait staff that "O = order" refers to a small plate of already prepared vegetables kept at the front of the restaurant that can be brought to the customer on a moment's notice, whereas broccoli without the "O" signifies that the dish, larger in size, is prepared individually for the customer in the kitchen and brought to the customer from there, not from the front of the restaurant.  End of story.

[Thanks to Fangyi Cheng, Leqi Yu, and Pan Daan]

[syndicated profile] languagelog_feed

Posted by Mark Liberman

"Dear Abby: Creepy boy follows around eighth-grade girl", Chicago Sun-Times 2/25/2017:

DEAR ABBY: I’m an eighth-grader with a good life. I go to a good school, have good friends and a happy family.

But at school, there is this boy who follows me around. I tell him to stop, but he keeps doing it.

So upstream in the publications process from that headline, there was apparently someone who has drunk the don't-end-a-sentence-with-a-preposition koolaid.

Some previous LLOG posts on final prepositions, stranded and otherwise:

"X nazi", 4/7/2004
"An internet pilgrim's guide to stranded prepositions", 4/11/2004
"A Churchill story up with which I will no longer put", 12/8/2004
"Better a spectacular blunder than a hint of unseemliness", 4/25/2005
"The CliffsNotes version", 6/10/2005
"If we look, simply, to the French", 6/29/2005
"Avoidance", 7/5/2005
"New Yorker search engine stark staring mad", 9/20/2005
"Churchill vs. editorial nonsense", 11/27/2005
"18th-century grammarians vs. Shakespeare et al.", 9/9/2006
"Hot Dryden-on-Johnson action", 5/1/2007
"Forgive me, awful poet", 5/2/2007
"Prepositional anxiety and Voldemort's wand", 8/25/2007
"When Zombie Rules attack", 8/26/2008
" Also, check the back seat", 11/7/2009
"'Latin-obsessed 17th century introverts'?", 8/26/2010
"You can get preposition stranding right to start with", 10/3/2010
"Lady Bracknell strands even adjunct prepositions", 11/3/2010
"You can't break rules", 8/5/2015
"Economist sticklers trying to bug me", 9/4/2015

Warning: Before commenting, please read "Boring preposition jokes: New termination policy", 10/4/2010.

Obligatory screenshot:

h/t: Charles Belov.

 

[syndicated profile] maggiestiefvater_feed

Posted by Maggie Stiefvater

I’ve now published over a dozen novels, and here’s two things that seem true: 1. Gene Wolfe once said, “You never learn how to write a novel. You just learn how to write the novel that you’re writing.” Every time I start a book, I try to convince myself that it’s going to be easier […]
[syndicated profile] maedchenmannschaft_feed

Posted by Charlott

there is an outcast in everybody’s life and i am her

Shea Diamond ist eine Singer/Songwriterin aus Little Rock, Arkansas. Im letzten Oktober erschien ihre großartige Single „I Am Her“ und im Januar veröffentlichte sie noch einmal eine a cappela Version dieses Songs. In dem Video steht sie vor einem riesigen Bild, welches Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera protestierend zeigt. Zu dem Video schreibt Diamond:

I’m thankful that my trans sisters sacrificed in this movement so women like me are able to be whomever we choose. Marsha P Johnson, our founding mother, made it possible for us to take advantage of rights we never knew someone had to fight for. Now, as a trans woman of color, I’m free to be the artist I never dreamed I’d get the chance to be. I’m able to finish where they left off and give our youth something to believe in!

Flattr this!

[syndicated profile] identitaetskritik_feed

Posted by Steinmädchen

Ein Text über #Opfer, #Erlebende, Betroffenheitsargumente und Debatten über Vergewaltigung.

Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal hat ein Buch geschrieben. „Vergewaltigung. Kulturgeschichte eines Verbrechens“. Es war das erste Buch seit langem, dass mich so richtig in Rage gebracht hat. Manchmal war ich so wütend, dass ich nicht weiterlesen wollte. An anderen Stellen hatte ich nicht genug Zettel zum markieren parat, weil selten eine so genaue, treffende Worte findet. Unter Freundinnen sprachen wir eine zeitlang immer wieder über „das Buch“. Wir wüteten und feierten, etwas, was lange kein Buch geschafft hat: So sehr zum Thema zu werden.

Jetzt hat Sanyal in einem Artikel in der taz vorgeschlagen, den Begriff den Opfers durch den Begriff „Erlebende“ zu ergänzen als Option für diejenigen, die vergewaltigt wurden und nicht „Opfer“ genannt werden möchten. Seit dem wird sie von einem Shitstorm überzogen, mit Vergewaltigung bedroht und ihre Adresse im Internet veröffentlicht.

Vergewaltigung, das Andere

Auf der Mädchenmannschaft gab es einen Artikel, in dem Hannah C. sich für die Perspektive Sanyals bedankte:

„Bis ich 21 Jahre alt war, war eine Vergewaltigung etwas, das ich in mein Leben zu integrieren hatte, wie ich heute schlechtes Wetter, unpünktliche Busse und Avocados, die sich als faul entpuppen, in den Lauf der Dinge integrieren muss.
Solche Dinge geschehen. Man muss damit umgehen.
Das ist eine Realität, die allein ich in ihren Qualitäten und Wirkungen auf mich zu bewerten habe, denn ich habe sie gelebt und ich lebe mit ihr bis heute.“ (Hannah C.)

Das bedeutet nicht, Vergewaltigung zu relativieren. Das heißt auch nicht, dass sie nicht als Gewalttat einsortiert werden darf. Muss sie. Vergewaltigung ist eine Gewaltat. Aber allzuoft in dieser Gesellschaft, auch in feministischen Kreisen, dreht sich alles um die Folgen, um die Betroffenheit, um das Leiden – auch hinter dieser Betrachtungsweise verschwindet das, worum es eigentlich geht: Eine Tat, wo jemand etwas tut. Immer wieder habe ich darauf hingewiesen, wie sehr unser Blick auf sexualisierte Gewalt von Täterblicken geprägt ist. Der Begriff der Erlebenden mag nicht der perfekte Begriff sein, aber er versucht zu durchbrechen, dass Vergewaltigung im luftleeren Raum passiert. Es gibt nicht immer ein tolles Vorher und ein schreckliches Nachher. So einfach ist das Leben nicht. Manchmal mag es der Keil sein der sich ins Leben reinschlägt, manchmal ist es wie das Brummen eines zu lauten Kühlschranks – irgendwann gewöhnt man sich dran.

Der Gewöhnungseffekt an Gewalt ist normal, so normal wie der sexistische Alltag ist. Das heißt nicht, den sexistischen Alltag und die Gewalt einfach hinzunehmen, im Gegenteil. Aber wenn wir nicht die Alltäglichkeit von sexualisierter Gewalt sehen, wird auch die Anerkennung schwierig, selbst Gewalt erlebt zu haben. Was, wenn es nicht der Keil war? Das Leben danach nicht völlig zerstört ist? Der Hass auf den Täter nicht möglich ist weil es doch ein guter Freund war, ist? Es gibt so viele Zuschreibungen, was Vergewaltigung ist, was sie verursachen würde. In dem aber denjenigen, welche vergewaltigt werden, so viele Eigenschaften zugeschrieben werden geraten – mal wieder – die Täter aus dem Blick. Sanyal schreibt:

„Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass Vergewaltigung das gesellschaftlich Andere bleibt, das Fremde und inhärente Böse. Das Problem mit dieser Drinnen/Draußen-Politik ist, dass sich darin niemand als Täter identifizierend wird, wenn es heißt: Vergewaltiger sind nicht wie wir. Oder anders ausgedrückt: Vergewaltiger sind nicht wir.“ (Sanyal, 2016)

Vergewaltigung ist nicht das pure Böse. Vergewaltigung ist nicht das Schlimmste was einer passieren kann. Vergewaltigung ist brutal und ein vergeschlechtliches Verbrechen. Vergewaltigung passiert nicht woanders, sehr oft nicht plötzlich, und die Umgangsstrategien sind sehr verschieden. Die Täter sind oft nicht irgendwer, so sehr die Gesellschaft das auch versucht auszulagern.

All das macht es schwer, eigene Gewalterfahrungen greifen zu können. Zu verstehen, dass das, was da passiert ist, Gewalt war. Ein gesellschaftlich dermaßen aufgeladener Begriff wie „Opfer“ kann nicht der einzige Begriff sein. Auch wenn Opfer und Täter als Dualismus gedacht werden: Der Opferbegriff hat in den letzten Jahrzehnten nicht dazu geführt, dass Täterblicke hinterfragt werden, Täter nicht das anonyme Fremde bleiben sondern selbst sichtbar gemacht werden. Nicht weil sie selbst arme Opfer sind, sondern um deutlich zu machen, das Täter einen Namen haben. Wie Virginie Despentes über die Männer schrieb, die sie vergewaltigten:

„Ich tippe, dass sich seither keiner der Typen jemals selbst für einen Vergewaltiger gehalten hat. […] Der Beweis: Wenn uns wirklich daran gelegen gewesen wäre, nicht vergewaltigt zu werden, dann wären wir lieber gestorben oder es wäre uns gelungen, sie zu töten.“ (Despentes, 2009)

Der Opferbegriff fasst die reine Unschuld – und wirklich unschuldig kann in unserer Gesellschaft nur ein totes Opfer sein. Wie soll dadurch ermöglicht werden, Gewalt zu benennen?

Betroffenheit als Argument

Ein offener Brief konservativer Feministinnen greift Sanyal für ihre Position an, ein heroischer Kampf für „die Opfer“. Emma und Co scheinen völlig vergessen zu haben, dass sie doch eigentlich dagegen sind, ständig aufeinander herum zu hacken. (Emma, irgendwann vor kurzem) Unbeabsichtigt, wenn auch nicht ganz zufällig, löst das einen rassistischen, frauenfeindlichen und gewalttätigen Shitstorm gegen Sanyal aus, von AFDler_innen, Nazis und Rechten. Das Unbeabsichtigte wird deutlich durch einen Text der „Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt“, indem die Vergewaltigungsandrohungen gegen Sanyal scharf kritisiert wird und zur Solidarität aufgefordert wird. Nicht ganz zufällig daher, dass in der Emma viele Rechte Positionen finden, die sie selbst vertreten – egal ob der Emma das nun gefällt oder nicht. Einfach Opferbilder, die fremde Bedrohung, Sexarbeiter_innenfeindlichkeit, der Schutz der deutschen Frau – das eint, ob gewollt oder nicht. Von Seiten der Rechten schallt es „Aber die armen Betroffenen!“ „Die echten Opfer!“und von feministischer Seite: „Die Betroffenen sagen!“,  „Ich bin betroffen, ich sage!“, „Ich bin voll betroffen, du darfst dich nicht gegen meine Angriffe wehren.“

Wenn eine_r genau hinhören würde, wäre nämlich zu hören, wie vielfältig die Stimmen dieser „Betroffenen“ sind. Die einen finden den Begriff Opfer super, weil er deutlich macht, dass eine selbst nicht die Schuld ist. Andere mögen Betroffene lieber, das scheint neutraler, andere finden das betroffend wie betröpelt klingt. Überlebende sagen die einen, andere können auch damit nichts anfangen oder finden den Begriff im deutschen Kontext schwierig. Natürlich können sich jetzt alle hinstellen und sagen: Ich habe Recht, ich bin Betroffen. Das führt dann bis zur gegenseitigen Infragestellung, wie echt die Betroffenheit denn ist sowie zu Hierachisierung von Erfahrungen . Und es zwingt alle dazu, ihre eigene Geschichten zu outen, ob sie wollen oder nicht, denn die eigene Betroffenheit ist das wichtigste Argument geworden. Betroffenheit funkioniert schon lange als Argument. Ich bin betroffen, daher ist das so und so. Das Betroffenheit kein Argument in sich ist, sondern eine Perspektive, aus der heraus Argumente gebildet und in Diskussionen eingebracht werden, gerät dabei völlig in den Hintergrund.

Es reicht nicht aus zu sagen: Jede definiert selbst. Wir brauchen solidarische Unterstützung, um uns beim definieren zu helfen. Das ist nichts, was in dieser Gesellschaft von Frauen und nichtbinäre Personen (beim Thema sexualisierte Gewalt erfahren haben auch nicht von Männern) gelernt wird. Und um die Worte zu finden, braucht es ganz viele Ansätze und Begriffe. Es braucht eine politische Diskussion um die Begriffe, und nicht nur um Begriffe, sondern um Umgangsstrategien, gesellschaftliche Einordnung von Gewalt und um materielle Ressourcen zum Umgang mit Gewalt. So ist Unterstützung heutzutage oft an eine psychiatrische Diagnose wie „Posttraumatische Belastungsstörung“ gekoppelt, anstatt an die gesellschaftliche Notwendigkeit des Umgangs mit Gewaltfolgen. Wir brauchen solidarische Strategien. Solidarisches Definieren. Und eine Kultur des Zuhörens, die ermöglicht gemeinsam neue Strategien zu entwickeln und nicht bei der eigenen oder bekannten Betroffenheit stehen zu bleiben. Der Status quo kann und muss sich ändern. Mit der Ausspielung von Erfahrungen gegeneinander geraten die Täter und ihr tun auch nicht mehr in den Fokus.

Betroffenheit schützt nicht davor scheiße zu sein. Betroffenheit bedeutet nicht automatisch Recht zu haben. Leid und Schmerz ist keine Rechtfertigung dafür, anderen weh zu tun. Mithu Sanyal mit Vergewaltigung zu bedrohen bzw in derselben Attacke mitzuschwimmen wie Menschen die das tun, bringt unsere Debatte kein Stück weiter sondern ist Teil der gesellschaftlichen Brutalität gegenüber Feministinnen. Solidarische Kritik und das Weiterbringen von Debatten geht anders. Solidarität mit Mithu Sanyal! #teamsanyal

Nachtrag: Bei der Textversion von vor 6 Stunden habe ich unbeabsichtigt einen direkten Vergleich zwischen Störenfridas, Emma, Nazis und AFD gezogen. So sehr ich auch Störenfridas und die Emma für ihre Politik und Positionen ablehne, der Nazivergleich war nicht beabsichtigt und sollte eine Aufzählung von unterschiedlichen Punkten sein, ich habe das im Text nun klarer formuliert.



Tags:  , , ,

Del.icio.us
Facebook
TweetThis
Digg
StumbleUpon


Copyright © Identitätskritik [Betroffenheit schützt nicht davor Scheiße zu sein], All Right Reserved. 2017.

Cantonese tones

Feb. 25th, 2017 01:10 pm
[syndicated profile] languagelog_feed

Posted by Victor Mair

If you ask Modern Standard Mandarin (MSM — Guóyǔ 國語 / Pǔtōnghuà 普通话) speakers how many tones there are in their language, most of them will tell you without much hesitation that there are four tones (1st, 2nd, 3rd, 4th) plus a neutral tone.

Chances are, however, if you ask a Cantonese speaker how many tones there are in their language, they will not give you a clear answer, or if they do, it will differ from what other Cantonese speakers claim.  That has always been my experience over the years, but I just did a little survey to reconfirm my earlier impressions.  The results are rather more amazing than I expected them to be:

I will list the replies from respondents roughly from those who are older to those who are younger.  Some just give a number, but some also give an explanation, in which case I include it as well.  In addition, I will note what I know about their occupation if I have that information:

[N.B.:  When the respondents speak of "entering tones" (rùshēng 入声), that refers to the -p, -t, -k endings, which are totally absent in MSM.]

All responses are from lifelong native speakers of Cantonese, except #4, an American who has been completely fluent in Cantonese for decades.

1.

11 (?)    Don't know! I think (or I heard) that it's a lot! I'd say… 11. (librarian of the history of science)

2.

9    [no comment] (professional)

3.

9    Is that a trick question? …

Answer: 9 based on traditional counting that includes 3 Rusheng but 6 based on phonological system.

Is that what you are looking for, or are you referring to tonal mergers that may be reducing the total count? And that seems to be complicated. (professor — linguist specializing on Cantonese)

4.

   I know the "right" answer is nine, but the entering tones are really pronunciation differences, so let's say six – except that the first tone can either be high level or falling. (professor — linguist specializing on Cantonese)

5.

11    [no comment] (professor of Chinese language and literature)

6.

7+    unless you count the rusheng (the p, t, k endings) as tonal.  Please do let me know the correct answer. (professor of Chinese literature)

7.

   Depends on if you count the hard -k and -t endings that don’t exist in Mandarin?

example:

ma = mother, sesame and same tone is so-so and also paternal grandmother, twins, horse.

mat = wipe, sock

mak = ink

So I count 7 there but there are some other tones that “ma” might not be used for…

(professional — for greatly expanded remarks by this respondent, see below at *)

8.

11    I think, my answer is 11, if we include rùshēng 入聲 ("entering tones") and put the biàndiào 變調 ("modified tones") into it.

But I am not quite sure…… (professor of Chinese philology)

9.

5 (?)    Haha I think I can recognize 5. I've heard the 6th… but it's so faint to me that I don't really distinguish it. On the other hand my parents have always said 9! (recent college graduate working in finance)

10.

Zero idea    But somebody told me it's supposed to be 8. (graduate student in Chinese language and literature)

11.

9 (?)    I think Cantonese has 9 tones? I know there are some disputes as to whether it's only 6 or a 6+3 combination, as some contest the last three tones are not the same as the first 6, linguistically speaking, but I generally go with 9 tones. (graduate student in Chinese history)

12.

5 (?)    I actually don't know how many tones there are in Cantonese. I have attempted to count a couple years back, but some tones to me sound so similar I can't tell if they're different. Yet, I also think they don't sound the same. I don't remember how much I really counted up to, but I think there were at least 5. I'm pretty sure there are more than that though. (college student in the sciences)

It's uncanny that, in general, the older and more academically oriented to Chinese language studies the respondents are, the greater the number of tones that they tend to recognize / claim, and vice versa.

Now, if you're really curious about just how complicated and challenging Cantonese tones can be, I recommend that you take a peek here:

"The Phantom Tone" by I’m Learning Cantonese (download medium on the App Store or Play Store)

Cf. "Why learn Cantonese and one way to do it" (1/20/17)

[Thanks to Don Snow, Judy Weng, Norman Leung, Alan Chin, Timothy Wong, Nelson Ching, Marjorie Chan, Pui Ling Tang, Lily Lee, Howard Y. F. Choy, TinhVan Diep, Justin Wu, Carmen Lee, and Ashley Liu]

========

*Additional remarks by respondent #7.  He begins by expanding on the question of tones, but then moves on to the matter of literacy.  Although he was fluent in Cantonese from the time he was a child and right through adulthood, due to the fact that there was no suitable way for him to write Cantonese, he was greatly hampered in his progress toward literacy, being forced to learn characters in a Mandarin oriented context.  I list a few relevant Language Log and other posts after the conclusion of his additional remarks.

——-

There is also confusion because Mandarin counts ma, man, mai as different , and in Cantonese depending on the word there's bleed also with mee, mu/mut, etc, the -E and -u sounds that all count as separate sounds entirely — the issue being that Mandarin doesn't have hard endings at all that I can think of.

So what is a tone and what is a separate sound? If I look up jyutping it all makes sense, and I use jyutping all the time now, but I've never studied jyutping formally or any other Cantonese transliteration system, and my (limited) Chinese schooling in Cantonese did not use any romanization whatsoever, it was all memorization of characters and the sounds that go with them.

So like a lot of Cantonese legacy learners my Chinese literacy is very low, I know a few hundred characters and can only now, returning to it as an adult and learning pinyin and some limited mandarin and discovering jyutping, that i can barely read newspaper headlines and menus. From the time I stopped going to Chinese school in 5th grade (and i went every after school, not weekends) until my mid-30s I never wrote a coherent sentence in written Chinese. Now with the help of online dictionaries I can crank out basic notes like "come at 4 pm tomorrow, we will have food and drink" and instructions on how to use a door buzzer and things like that. If i had to I guess I could write a very bad business letter, the reader would know instantly that this guy is an ABC. But she would understand it.

And verbally only in the past couple years have I started to give presentations to Chinese senior citizens in Cantonese and Toishanese . I spoke Cantonese and Toishanese with my family everyday and in public interactions in Chinatown, but never before in an "official" capacity. The experience has been great.

And that as somebody who didn't speak English at all until kindergarten and first grade — I remember not being able to speak English at all in school.

It's very humbling , it's like realizing that your mother language is about as recognized in current American discourse as Catalan or Liberian English, despite our 100 million speakers and preponderance still in the US.

——-

"Is Cantonese a language, or a personification of the devil?" (2/9/14)

"Spoken Hong Kong Cantonese and written Cantonese" (8/29/13)

"English is a Dialect of Germanic; or, The Traitors to Our Common Heritage " (9/4/13)

"Cantonese and Mandarin are two different languages" (9/25/15)

"Token Cantonese" (5/16/15)

"Speak Cantonese" (6/10/16)

"Hong Kong Multilingualism and Polyscriptalism" (7/26/10)

"Identifying written Cantonese" (8/30/08)

"Cantonese novels" (8/20/13)

And there are many others.  Note that important references and comments are often raised in the discussions following the original posts.

See also:

"Written Cantonese" (Wikipedia article)

"How to Forget Your Mother Tongue and Remember Your National Language"

Snow, Donald B. (2004).  Cantonese as Written Language: The Growth of a Written Chinese Vernacular. Hong Kong University Press.

Cheung, Kwan-hin; Bauer, Robert S. (2002). The representation of Cantonese with Chinese characters. Journal of Chinese linguistics. Monograph series, no. 18.

Encore - Lester R. Davis State Forest

Feb. 25th, 2017 03:01 am
[syndicated profile] epod_feed

EPOD_EncoreLesterDavisStPark

Today, and every Saturday Earth Science Picture of the Day invites you to rediscover favorites from the past. Saturday posts feature an EPOD that was chosen by viewers like you in our monthly Viewers' Choice polls. Join us as we look back at these intriguing and captivating images.

__________________________________________ 

Photographer: Tommy Hornbeck

Summary Author: Tommy Hornbeck

February 2011 Earth Science Picture of the Day Viewer's Choice"And daddy won't you take me back to Muhlenberg County down by the Green River where Paradise lay. Well, I'm sorry my son, but you're too late in asking Mister Peabody's coal train has hauled it away." - John Prine, 1971

When coal and other minerals are strip mined, the land is literally turned upside down, depositing nearly sterile debris (spoils) many feet deep and destroying the previously healthy top soil. What little is left of the land is then abandoned -- or at least this was the case until relatively recently. Nature, however, is remarkably resilient, and over time, and with a little help, can eventually recover from many forms of abuse.

In 1951, Lester Davis purchased 85 acres (34.4 hectares) of land in southwestern Missouri, for $42.50, that had been strip mined around 1926, and which 25 years later was still nothing but spoils. He was determined to find some way to return the land to its natural beauty. Between 1951 and 1967, Davis with a few helpers planted 101,269 trees and shrubs and sowed thousands of seeds over his land. With a total investment of less than $9,600, he planted nearly 356 different species of plants. Since the land was so rough it was all done by hand. In 1968, Mr. Davis donated the acreage to the Missouri Department of Conservation. This land is now known as the Lester R. Davis Memorial State Forest. Today, as pictured above, several ponds provide a background for towering stands of mature trees, which are a magnet for both the wildlife that now abounds and for nature lovers who can walk the miles of trails throughout the park. Mr. Davis showed how it could be done. In the U.S., laws in most states and jurisdictions now require mining companies to restore the mined-over land to near its original state.

Photo Details: Center photo taken on March 19, 2010: Nikon D80 camera; ½ second exposure; f22; ISO 100; 40mm  lens. Left and right photos taken on November 3, 2010: Nikon D80 camera; 1/10 second exposure; f16; ISO 100; 16mm lens.

Thanks to all who voted for their favorite EPOD of 2016!

The results of the voting may be seen here.

Today in Portraiture

Feb. 25th, 2017 12:34 am
[syndicated profile] scalziwhatever_feed

Posted by John Scalzi

Today I decided I was going to make an actual effort to get some mileage out of the prime lens (50mm 1.8f) I got with my dSLR. So I did a little portraiture. Here are the results.

Result: Acceptable!


[syndicated profile] infoisbeautiful_feed

Posted by David McCandless

Oscar-nominated Hacksaw Ridge, Hidden Figures & Lion are all “based on true events”. But which is truly the truest of them all?

We carried out a scene-by-scene, beat-by-beat visual fact-check of several Oscar contenders – plus other true-story films like The Big Short, Spotlight and Wolf of Wall Street. Check out the newly-updated interactive visualization.

» See the truth
» Or just read the nicely tabulated data

Accidental Blues Voice | Anna Journey

Feb. 24th, 2017 09:37 pm
[syndicated profile] exceptindreams_feed
“Accidental Blues Voice”
Anna Journey

My ex-lover received it at seventeen
skiing the steep slope at Wintergreen called

Devil’s Elbow. The early snowmelt along the Blue
Ridge had slipped the white limb of a birch

through the crust, jutted that camouflaged tip
into the center of the trail. He hit it, full speed,

flipped over his ski poles. One of them split
his vocal cords with its aluminum point. He sprawled

in the snow, his pink throat skewered like Saint
Sebastian or the raw quiver of his Greek father’s

peppered lamb kebobs. The doctors didn’t let him speak
for a year and when he finally tried his choirboy

voice had gravel in it. His tenor had a bloody
birch limb in it, had a knife in it, had a whole lower

octave clotted in it, had a wound and a wound’s
cracked whisper in it. The first time I heard him

sing in his blues band, five years after the accident,
I told him his smoked rasp sounded

exactly like Tom Waits. Like my grandfather
sixty years since the iron lung. I couldn’t believe

a growl like that crawled up from the lips
of a former Catholic schoolboy. But as he shut off

the halogen overhead—leaving only the ultraviolet
of his bedside’s black light—he stroked my cheek,

crooned, Goodnight, Irene. His teeth and his throat’s
three-inch scar glowed a green neon.

New Books and ARCs, 2/24/17

Feb. 24th, 2017 09:25 pm
[syndicated profile] scalziwhatever_feed

Posted by John Scalzi

Already the last weekend of February — yikes! Fortunately here is a fine stack of new books and ARCs to help ease us into March. What here would you want to read next? Tell us in the comments!


[syndicated profile] sociological_images_feed

Posted by Lisa Wade, PhD

Flashback Friday.

Bewildered by Nazi soldiers’ willingness to perpetuate the horrors of World War II, Stanley Milgram set out to test the extent to which average people would do harm if instructed by an authority figure. In what would end up being one of the most famous studies in the history of social psychology, the experimenter would instruct study subjects to submit a heard, but unseen stranger (who was reputed to have a heart condition) to a series of increasingly strong electric shocks. The unseen stranger (actually a tape recording) would yelp and cry and scream and beg… and eventually be silent. If the study subject expressed a desire to quit administering the shocks, the experimenter would prod four times:

1. Please continue.
2. The experiment requires that you continue.
3. It is absolutely essential that you continue.
4. You have no other choice, you must go on.

If, after four prods, the subject still refused to administer the shock, the experiment was over.

In his initial study, though all participants at some point required prodding, 65 percent of people (26 out of 40) continued to submit the stranger to electric shocks all the way up to (a fake) 450-volts, a dose that was identified as fatal and was administered after the screaming turned to silence. You can watch a BBC replication of the studies.

In any case, Gwen and I were so excited to see the original recruitment flier for the experiment pop up on BoingBoing!   Way cool for the sociology nerds of the world!

Originally posted in August 2010.

Lisa Wade, PhD is a professor at Occidental College. She is the author of American Hookup, a book about college sexual culture, and a textbook about gender. You can follow her on Twitter, Facebook, and Instagram.

(View original at https://thesocietypages.org/socimages)

Profile

kaberett: Overlaid Mars & Venus symbols, with Swiss Army knife tools at other positions around the central circle. (Default)
kaberett

February 2017

M T W T F S S
  12345
67891011 12
13141516171819
202122232425 26
2728     

Most Popular Tags

Style Credit

Expand Cut Tags

No cut tags
Powered by Dreamwidth Studios